Ich lese seit vielen Jahren Bücher über das Thema Anziehung und denke oft darüber nach, was ich unterbewusst anziehe.

Doch ist es dann wirklich noch unterbewusst,wenn ich bewusst darüber nachdenke was ich unbewusst anziehe? Oder denke ich immer noch unbewusst, auch wenn ich bewusst überlege, was ich anziehe? ** Sehr verwirrend **

Das Unterbewusst ist trainiert darauf Situationen, Orte und Menschen in zwei Schubladen  zu stecken – JA oder NEIN! Man muss dazu sagen, dass zu 80% das Unterbewusstsein ein NEIN denkt. Und genau da liegt das Problem, denn Ablehnung ist die stärkste Kraft des Unterbewusstseins.

Kennen wir nicht alle folgende Situation? Wir stehen morgens auf und es regnet. Das finden wir natürlich doof und man fühlt Ablehnung gegen den Regen. Der Bus ist voll und man fühlt sofort die Ablehnung,weil der Bus ist zu voll und die Menschen sind komisch. Im Büro läuft irgendwie alles schief und eigentlich will man mit dem blöden Kollegen nicht zusammenarbeiten. Und wenn man dann in den Supermarkt rennt, abgehetzt vom Tag, bekommt man nicht mehr die leckere Lasagne, die man essen wollte.

Das meine Lieben ist Anziehung durch Ablehnung. Bereits am Morgen hat unser innerer Schalter auf Ablehnung umgeschaltet.      „Nein, den Regen will ich nicht!“ Genau in diesem Moment wurde eigentlich bereits der Tag bestimmt, denn unbewusst haben wir uns darauf eingestellt das Ablehnung unseren Tag begleitet.“ Nein, ich will nicht in dem Bus sein!“ “ Nein, ich mag den Kollegen nicht!“ Bei soviel Ablehnung kann kein JA, seinen Weg im Unterbewusstsein finden und Gutes anziehen.Aus einem kleinen Nein – eine ganz kleine Ablehnung – kann  ein großes Leiden entstehen.

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Das soll jetzt nicht heißen, dass du ab morgen zu allem JA sagen sollst und du musst auch nicht alles und jeden toll finden. Was man machen kann ist das Unterbewusstsein zu trainieren und zwar darauf eine dritte Schublade zu bauen. Ja – Nein – Neutral!

Ich habe mir angewöhnt bewusster auf meine Gedanken zu achten und somit auch auf meine Ablehnungen. Wenn ich in den überfüllten Bus steige, dann bringt es mir nichts zu jammern und zu denken “ Ich will hier nicht sein!“, denn ich kann die Situation gerade nicht ändern. Ich muss sie nicht toll finden, aber ich muss sie auch nicht verteufeln. Und so schiebe ich automatisch diese Situation in die neutrale Schublade, wo sie früher in die NEIN-Schublade gekommen wäre.

So versuche ich viele Situationen zu bearbeiten, die mir bewusst auffallen. Natürlich finde ich auch mal was doof – mehr als doof! Und ja, da bin ich Mensch, dann sage ich auch : “ Dieser volle Bus und die Menschen darin, sind dran Schuld das ich mich schlecht fühle!“ Wenn mir dies bewusst wird, versuche ich umzudenken. Ich mache die Nein-Schublade auf und hole die Situation dort heraus und stecke sie in die Neutrale, denn ich kann aus dem Fenster schauen und an einen wunderschönen Ort denken – meine Musik hören und Augen schliessen – Kurz nicht im Bus sein.

Denn wie man den Tag sieht, so wird er sein. Wie man den Tag beginnt, so wird er enden. Wer seinen Tag positiv gestaltet mit vielen JA’s und Neutralen Gedanken, hebt sein Selbstwert, denn DU bist es wert den Abend zu beschliessen mit dem Gedanken im Kopf:

“ Es war ein wundervoller Tag und ich freue mich auf Morgen!“

Oft das Wort “ bewusst“ genutzt heute und ich hoffe es wird auch dir bewusst, was du jetzt tun solltest.

Ich wünsche euch einen wundervollen Abend

Eure Kathrin

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