Wenn ich etwas tue, dann möchte ich es tun aus vollem Herzen! 

Jeder Mensch kennt das Thema Ablehnung. Ablehnung ist aber eine so starke Form des Wortes Nein, dass wir oftmals uns dadurch tolle Wege selbst verbauen. Denn Ablehnung existiert eigentlich nicht! Das verstehst du jetzt nicht? Ich erkläre es dir!

Lehne nicht ab – Verstehe! 

Ablehnung passiert immer nur dann, wenn unser Verstand etwas nicht begreifen kann. Hier gibt es zwei Arten von Ablehnung. Unser Verstand ordnet Situationen, Dinge und Menschen zu ganz unbewusst und oftmals in wenigen Sekunden.

Unser Denken hat eine Art Zuordnungssystem in sich. Polares Denken nennt sich dieses System, dass es liebt alles in eine Schublade zu packen. Schwarz oder weiß – gut oder böse – Sonne oder Regen – Schön oder hässlich. Es gibt kein Mittelding für unseren Verstand. Das liegt daran, weil unser Verstand schnelles Handeln liebt und es damit herrlich einfach ist.

Wir haben aber noch ein Denken, dass dann greift, wenn Schubladen nicht ausreichen. Das lineare Denken liebt es, dass alles in einfachen Bahnen läuft. Nicht zuviel auf einmal passiert. Wenn zuviel auf einmal passiert, dann setzt eine Art Schutzfunktion unseres Verstandes ein und wir “ flüchten“ durch Ablehnung aus einer Situation. Der Verstand des Menschen kann nicht verstehen, dass manchmal mehrere Sachen gleichzeitig passieren können oder ein Mensch zum Beispiel äußerlich Abneigung erzeugen kann, aber das Wesen des Menschen einen anzieht. Der Verstand wählt dann das einfachste : Ablehnung!

Wenn das Nein und das JA zu einer Sache, einem Menschen oder einer Situation gleichzeitig da ist, löst es einen Konflikt aus. 

Diese Momente kosten Kraft, viel Kraft. Wenn unser Verstand versucht zu verstehen, warum wir etwas mögen und gleichzeitig auch nicht. Wenn unser Verstand überlegt, warum etwas nicht in eine Schublade passt. Dann haben wir einen inneren Konflikt, der eigentlich ganz leicht zu lösen ist. Ganz einfach zu wandeln wäre. Ich sagen immer zu meinen Klienten : “ Finde die Ablehnung und versuche diese in eine Zustimmung zu wandeln!“

Das geht nicht, denkst du? Das geht, sage ich! Ich gebe immer meinen Klienten den Tipp : “ Schaut euch die Ablehnung genau an, ist es vielleicht nur eine Ablehnung auf Grund von Erinnerungen? Lehnen wir ab, weil es irgendwie unrealistisch wirkt? Lehnen wir ab, weil etwas irgendwie nicht in unser Weltbild passt? Was wäre, wenn die Zustimmung, die du spürst das Richtige ist und dich weiter bringt?“ 

Ich versuche immer, die Ablehnung in ein “ Vielleicht doch“ umzuwandeln.Denn ein “ Vielleicht doch“ ist keine Ablehnung und lässt Raum für eine Zustimmung und löst die Konflikte in dir selbst auf!

Eure Kathrin 

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