Wenn dein Ziel noch weit entfernt liegt, dann solltest du mal langsam los gehen! 

Es gibt so herrlich schlaue Sätze wie zum Beispiel:“ Der Weg ist das Ziel!“ Und ein Wenig ist es ja auch richtig, denn man muss sich auf den Weg machen und somit ist es ein Teil eines Zieles, aber das Ziel ist nun mal das Ziel.

Es ist nicht immer leicht, an einem Wunsch oder Traum dran zu bleiben. Immer zu vertrauen darauf, dass man die Stärke hat es zu erreichen. Auch ich habe manchmal einen Punkt erreicht, wo ich nachdenke, ob es wirklich noch Sinn macht, weiter meinen Zielen hinterher zu laufen.

Doch sollte man in diesen Phasen immer darüber nachdenken, warum man angefangen hat an diesen Ziel zu arbeiten – Warum man diesen Weg gehen wollte. Ich vergleiche es immer gern bei Klienten von mir mit einem Bergsteiger. Er beginnt frisch und voller Elan den Berg hinauf zu steigen. In der Mitte merkt er, dass es schwerer wird und immer schwerer und irgendwann schaut er den Weg hinunter und versucht den Gipfel zu sehen, doch der ist im Nebel verschwunden. Wo ist der Gipfel genau? Wie lange muss er noch steigen? Würde er wieder bergab gehen oder weiter gehen, in der Gewissheit das der Gipfel nah ist?

Diese Phasen, wo man überlegt aufzugeben sind immer die Phasen, wo der Mensch müde wird vom“ hinterrennen“. Müde vom handeln und vom positiv denken. Hier liegt aber das wahre Problem! Warum rennt man? Warum glaubt man, dass man schnell das Ziel erreichen muss? Sollte der Bergsteiger nicht auch zwischendurch mal pausieren und die schöne Aussicht genießen? Macht ein Bergsteiger nicht auch Zwischenstopps, um zu raten?

Ich rate meinen Klienten immer dazu, in diesen Pausen dahin zu schauen, wo man hin will. Das Ziel sich vorzustellen und nicht zu überlegen, wie lange man noch brauchen könnte. Ich zu überlegen, ob man es schafft. Ich schaue immer auch zurück, und betrachte, wie weit ich schon gekommen bin. Was habe ich bereits geschafft, was mich meinem Ziel näher bringt? Was hab ich Schönes dabei erlebt und welche tollen Menschen habe ich getroffen? 

Ist es nicht toll, wenn man sieht wie weit man bereits ist und nicht immer nur auf den vermeindlich langen Weg schaut, der noch vor einem liegt? Also ich bin dadurch immer schnell motiviert und gehe dann nach einer kurzen Pause mit schnellen Schritt voran – und du? 

Eure Kathrin

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