Traue nie dem Ort,wo kein Unkraut wächst. 

Ja, eigentlich stimme ich dem voll und ganz zu, aber in einem verwilderten Garten, wie unseren ist eindeutig zuviel Unkraut vorhanden, so dass wir die letzten Tage damit verbracht haben drei Beete komplett zu befreien. Ja,es wären noch andere Sachen zutun gewesen, aber wenn man es nicht schnell tut, dann wird es auch nicht besser,sondern nur schwerer durch den Wildwuchs zu kommen. Auf dem einen Beet haben wir dann gleich wieder Wildblumenwiese – Bienenwiese – Schmetterlingswiese ausgeworfen. Meine Mutter würde sagen : Unkraut gepflanzt! Aber eigentlich ist es ja kein Unkraut, sondern Wildblumen und Wildkräuter.

In unserem Feengarten ist ein Teich entstanden, okay noch sieht man den Eimer, doch der wird hoffentlich bald überwuchert mit Blumen. Bepflanzt haben wir ihn auch mit  Wasserpflanzen,die auch in kleinen Behälter wachsen. Ganz neu haben sich zwei Flamingos eingeschlichen und stehen nun an unserem Minisee. 

Und wo ich gerade beim Thema Teich bin, vor unserem Garten ist ein “ größerer“ Ententeich. Jeden Morgen und auch manchmal am Tag findet sich dort dieser Geselle ein. Wenn er mit seinen riesigen Schwingen über unseren Garten fliegt, ist es schon beeindruckend. Die schwarze kleine Ente hat Nachwuchs, doch diese kleinen Gesellen wollen sich einfach nicht ablichten lassen. 

Fundgrube Garten, im Moment kann man das wirklich so sagen. Gestern erst fanden wir einen Hortensienbusch. Diesen hätte ich fast entsorgt, wenn ich nicht den Zettel entdeckt hätte, aber unter dem ganzen Unkraut war es schwer zu erkennen, dass es eine Hortensie ist. 

Anfang der Woche entdeckten wir etwas,was ich eigentlich nächstes Jahr kaufen wollte. Eine Weinrebe! Eigentlich hab ich diesen “ toten Stamm “ wegmachen wollen. Dieser steht direkt am Eingang und wuchs so komisch nach oben, aber sah so tot aus. Gut das meine Mutter entdeckte, dass da Grün dran war.

Leider wächst die Rebe doof, so dass wir sie “ umlenken“ müssen und so sieht das jetzt alles etwas “ komisch“ aus, denn wir haben die Forsythie runter geschnitten. Diese musste eh weg, da sie innen komplett kaputt war. Die Äste nutzen wir derzeit, damit die Weinrebe nicht weiter nach oben wächst. Demnächst werden wir das Unkraut und alles rund um die Rebe weg haben, so dass wir dann ein Gestell selbst bauen werden, wo wir ein Weindach drauf “ erschaffen“ werden. Wie genau wir das tun , natürlich bald hier als Diy- Gartenprojekt. 

Im Garten meiner Großeltern liebte ich immer die Pfingstrosen/Bauernrosen sehr geliebt. Nun beim entkrauten des Beetes fanden wir gleich mehrere Stauden. Wichtig ist die Stauden zusammen zubinden, sonst ippen die Blumen durch die Schwere der Blüte.

Die Ameisen freuen sich aber sehr, dass die wunderschönen Knospen derzeit noch nicht erblüht sind.

Derzeit sind alle Obstbäume am ausblühen und die Gemüsepflanzen blühen und wachsen. Die Tomaten und Gurken sind jeden Tag ein Stück größer und die Blüten sind bereits sehr zahlreich. Ich werde die kommenden Tage größere Rankhilfen aufstellen müssen. 

Aber auch der Salat, die Möhren und die Zucchinis wachsen richtig gut. 

In der kommenden Woche werde ich einen Zaun bauen, damit der Maschendrahtzaun weg kommt. Diesen baue ich aus dem was da ist, aus Schutt und Bauresten. Auch in der nächsten Woche beginne ich damit eine Mauer zu bauen!

JA, ich weiß niemand will eine Mauer bauen, aber ich will das! Wir werden aus dem Bauschutt ein großes Insektenhotel bauen und links und rechts daneben eine flache Insektenmauer. Auch das werde ich euch natürlich hier zeigen! 

Das war mein Update zum Garten, ich hoffe es hat euch gefallen! 

Eure Kathrin 

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