Wenn man nackt baden geht, braucht man keine Bikinifigur! 

Da ist was wahres dran, doch wer von euch geht nackt baden? Wer also Bikini und Co anziehen will, steht oft vor dem Spiegel und drückt an Po und Oberschenkel herum. Denn die Dellen, die sich dort oftmals bilden sind eher unschön. Wie aber wird man die Dellen los?

Was ist Cellulite? 

Erstmal sollte ich erwähnen : Du bist nicht allein! Ungefähr 80% aller Frauen haben die sogenannte Orangenhaut. Warum aber haben Frauen zu 95% Orangenhaut und Männer bleiben verschont? Ganz einfach, weil die Haut von Frauen elastischer ist. Hierbei geht es darum, dass Fettzellen unter der Haut bei Frauen vermehrt auftreten und diese sich schneller zur Hautoberfläche bewegen, als bei Männern. Auch hier ist eigentlich der Aufbau der Kollagenfasern nicht nett aufgeteilt. Während Männer eine netzartige Verstrickung von Kollagenfasern haben, sind sie bei Frauen parallel nebeneinander angeordnet, dies hat zur Folge das Fettzellen und Wasseransammlungen sich besser festsetzen können. Die weiblichen Hormone tun dann noch ihr übriges dazu. Sie sorgen dafür das sich Fettdepots am Po und in den Oberschenkeln absetzten. Nett, was die Natur da mit uns macht.

Was aber tun im Kampf gegen die Orangenhaut? 

Cremen allein bringt leider herzlich wenig, auch wenn es tolle Produkte gibt, schaut einfach mal in meinem letzten Beitrag vorbei – HIER KLICKEN ACHTUNG!!! ENTHÄLT WERBUNG!!!

Entscheidend ist eigentlich Geduld ( BÖSES WORT) und Disziplin ( Was das?). Wer glaubt mit Anti-Cellulitestrumpfhosen allein die Orangenhaut abzuwenden, der ist leider auf dem falschen Dampfer. Mein NICHT-Lieblingsthema im Kampf gegen Cellulite ist Sport. Ohne Bewegung kann die Haut nicht fester und straffer werden. Es muss nicht Krafttraining sein, leichte Sportarten für Bauch-Beine-Po reichen eigentlich aus. 

Ein wichtiges Thema ist entgiften des Körpers. Dazu gehört für mich täglich drei Liter Wasser/Tee. Davon trinke ich ein Liter Salatgurkenwasser oder Zitronen-Ingwerwasser. Dazu gibt es viel Obst und Gemüse. Morgens ein Esslöffel Speiseöl ( Ich bevorzuge Kokosöl) mit dem Saft einer halben Zitrone warm trinken, dass wirkt nicht nur abführend, sondern auch noch entgiftend. Kaffee, schwarzen Tee und Softdrinks nur in Maßen, genauso wie Alkohol. 

Wie bereits erwähnt, ist natürlich auch das Cremen wichtig, doch sollte die Haut auch auf anderen Wege behandelt werden. Zupfmassagen und Wechselduschen sollten zum täglichen Kampf gegen Orangenhaut gehören. 

Ich wäre keine Hexe, wenn ich nicht auch für dieses Problem einige Tipps aus der Natur- und Hausmittelecke hätte. Deswegen jetzt einige kleine,aber wirkungsvollen Tipps für euch. Aber immer gilt : Auf eigene Gefahr und bitte vorab immer an kleinen Hautstellen auf Verträglichkeit testen!! 

Salzpeeling ist vermutlich das bekannteste und wirkungsvollste Peeling. Dazu Meersalz mit Kokosöl mischen und beim duschen die Haut damit abreiben. Immer in kreisförmigen Bewegungen. 

Heilerde mit Apfelessig vermengen und als Maske auf die Problemzonen auftragen. Heilerde wirkt gegen Fetteinlagerungen und hilft beim Abtransport von Schlacken. 

Mein absoluter Geheimtipp ist aber ein ganz anderer. Etwas aufwendig und man braucht am besten eine zweite Person. Espresso ist hier der Geheimtipp. Kaffeepulver als Peeling nutzen tun viele, doch ich nehme das Pulver vom Espresso, gleich nach dem Aufbrühen! Mit Kokosöl und Heilerde zu einer streichbaren Paste vermengen. Auf die Problemzonen auftragen ( Oberarme auch und gerne auch die Brust, denn es ist nicht nur gegen Orangenhaut). Nun wird der Körper eingewickelt mit Frischhaltefolie. Nicht zu fest, nicht zu locker und nun solltest du schwitzen! Das heißt: Ab unter die Decke! Ich habe immer mehrere Decken und ein Wärmekissen. Nach ca. 30 Minuten ab unter die Dusche und mit kreisenden Bewegungen die getrocknete Paste abwaschen. 

Ich mache das alle zwei Wochen, wer schnellere Veränderungen will kann es auch alle zwei Tage machen. Mir ist das allerdings zu umständlich und in der Dusche eine zu große Sauerei.

Alles Liebe Kathrin

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