Denken musst du sowieso, warum dann nicht gleich positiv?

Professor Dr. Eric Kandel hat bewiesen wie Gedanken entstehen und was sie bewirken. Wenn man einen Gedanken denkt, verbinden sich im Gehirn Synapsen. Eine Nervenbahn verbindet sich mit einer weiteren und so weiter. Dadurch entsteht ein Netz im Gehirn, wie eine Landkarte von Straßen. Eigentlich ist diese Landkarte dunkel. Außer du brauchst einen Gedanken, dann geht innerhalb von Sekunden das “ Licht“ an auf der Landkarte.

Denken wir öfter an etwas, dann ist es wie eine Dauerlampe nur in dem Bereich der Karte. Diese Stelle im Gehirn wird dauerhaft beleuchtet und so wird der Gedanke immer präsenter. Gedanken, die präsent werden werden Realität, auch das ist uns klar.

Wir wissen aber auch, dass Ängste Gedanken sind. Das Erinnerungen manchmal falsch sind und das wir manchmal Befürchtungen und sorgen mehr nähren, als uns lieb ist. Und so dauerhaft vielleicht ein Licht an ist in einem “ Kartenbereich“ der vielleicht nicht mal wahr ist.

Oft denken ist auch mehr glauben

Wenn du mehr an etwas denkst, dann glaubst du es auch irgendwann. Wenn du es dann glaubst, ist der Weg nicht weit zum Manifestieren. Dr. Kandel bewies das Gedanken ,die oft gedacht werden im Gehirn die Nervenbahn stärken. Die Nervenbahnen, die weniger benutzt werden werden schwächer. Aber Gedanken können auch überschrieben werden und so die Nervenbahnen neu besetzt werden, dass passiert wenn man zum Beispiel einen Beleg bekommt für etwas und somit der Gedanke nichtig gemacht wird. Negative Gedanken können aber das gesamte Gedankensystem “ verseuchen“ .

Wie aber holst du dir nun gute Gedanken zurück? Und wie überschreibst oder löschst du falsche oder negative Energiebahnen? Dazu muss man wissen : Wenn du häufig an Ängste, Sorgen und Kummer denkst, dann kannst du einen eigentlich positiven Grundgedanken überschreiben. Je mehr man über negative Dinge nachdenkt, auch in unserem Umfeld, um so weniger gute Gedanken wirst du haben. Entscheidend sind da auch Gedanken, die derzeit eine große Rolle spielen , wie z.B. : “ Die Maßnahmen sind schlimm!“ “ Ich hasse die Regierung!“ “ Vielleicht wollen die uns doch töten!“ Wer sich jeden Tag z.B. Verschwörungstheorien durch liest, bekommt immer mehr negative Gedanken, obwohl man eigentlich nicht diese Dinge glaubt. Sobald du etwas liest, geht es in dein Gehirn und wird zu einem Gedanken. Wenn du täglich einen Vegankoch, einen Schlagersänger liest, dann wird diese Gedankenwelt dich irgendwann übernehmen. Das Prinzip ist auch der Grund warum viele irgendwann auch so denken, so entsteht eine Verschwörungstheorie!

Lieber täglich positive Gedanken erzeugen. Denke an gute Dinge. Schau gute Sachen an und lese positive Texte! Vermeide negative Texte, negative Menschen und Situationen. Du kannst nicht allem aus den Weg gehen, dass ist klar. Aber du kannst dich bemühen so viele positive Gedanken zu bekommen, wie es nur geht.

Wie du negative Gedanken abstellst

Was manipuliert deine Gedanken?

Gemecker und Gejammer anderer Menschen manipulieren deine eigenen Gedanken sehr stark. Für mich in meinem Job ist es vollkommen normal, dass ich täglich mit so etwas mich auseinandersetzen muss. Aber in meinem Privatleben, sollte ich mich fernhalten von so etwas. Auch ich habe wie viele bei Telegram mir Accounts von Verschwörungsmenschen angeschaut, rein aus Interesse. Ich glaube nichts davon, aber habe gemerkt, wie sie meine Gedanken massiv beeinflusst haben.

Über negative Erfahrungen sollte man versuchen nicht noch Jahre später drüber nachdenken. Ich mache das ganz “ gerne“ und kann heute noch von Dingen berichten, die vor 10 Jahren passiert sind. Gut ist das nicht, deswegen lasse ich es.

Nicht nach Fehlern suchen, es ist nicht wichtig ob irgendwo ein Fehler gemacht worden ist. Lieber ist mein Glas halb voll, als halb leer. Bei sich selbst immer wieder die Fehler zu suchen und zu finden, ist das Schlimmste für die Gedankenautobahn.

Suche keine Gegenargumente, warum etwas vielleicht doch nicht gut ist! Lass gute Momente einfach mal stehen! Kannst du das? Das ist gut, aber meide die Leute auch, die deine guten Momente mit Gegenargumente bombadieren. Denn auch das gibt es leider viel zu oft.

Sicher teilen mit Shariff:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.